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Tobiano-Test (ECA3 - Test)

Die Tobiano-Scheckung ist, abhängig von den Zuchtzielen eines Züchters oder Zuchtverbandes, eine erwünschte oder unerwünschte Erbeigenschaft. Die Erbanlage für die Tobiano-Scheckung ist dominant. Das bedeutet, dass mischerbige (heterozygote) von reinerbigen (homozygoten) Tieren im äußeren Erscheinungsbild nicht unterschieden werden können. Die Ausprägung der Scheckung variiert von Individuum zu Individuum, so dass sie bei geringer Ausprägung übersehen werden kann. Andererseits ist es möglich, nicht-gescheckte Nachkommen aus gescheckten Elterntieren zu züchten. Die statistische Wahrscheinlichkeit hierbei beträgt 50% bei der Anpaarung eines mischerbigen Tobianos mit einem reinerbigen Nicht-Tobiano bzw. 25% bei der Anpaarung von zwei mischerbigen Tobianos. Es ist also sinnvoll mittels eines molekulargenetischen Tests, wie ihn die Labore anbieten, zu prüfen, ob die Erbanlage für die Tobiano-Scheckung vorliegt.

Dies vermeidet unerwünschte „versteckte“ Scheckung bzw. unerwünschte „Mischerbigkeit“ bei gescheckten Tieren.

Die Erbanlage für die Tobiano-Scheckung liegt auf dem Gen für ein Mastzell-Wachstumsfaktor Rezeptorprotein verankert. Sie bewirkt eine Störung der Verteilung bzw. der Ausdifferenzierung der Farbzellen (Melanozyten) während der Embryonalentwicklung

den Test durchführende Genlabore:

Certagen

Gene Control

Laboklin

Veterinary Genetics Laboratory